Wintersport-Hochburg Euregio: 24 Medaillen bei Olympia

23.02.2026, 12:30

Landeshauptleute Mattle, Kompatscher und Fugatti gratulieren Sportlerinnen und Sportlern aus Tirol, Südtirol und Trentino – Euregio-Ausstellung in Innsbruck nun auch mit olympischer Geschichte

Im Zeichen der olympischen Ringe (im Bild bei der Enthüllung 2025): Dank vieler Medaillen erwiesen sich die Euregio-Länder als Wintersport-Hochburgen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Im Zeichen der olympischen Ringe (im Bild bei der Enthüllung 2025): Dank vieler Medaillen erwiesen sich die Euregio-Länder als Wintersport-Hochburgen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN/INNSBRUCK/TRIENT (LPA). Die Athletinnen und Athleten aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino haben sich bei den XXV. Olympischen Winterspielen hervorragend geschlagen: In 21 Bewerben haben 29 Sportlerinnen und Sportler aus Tirol, Südtirol und dem Trentino insgesamt 12 Gold-, 14 Silber- und 17 Bronzemedaillen gesammelt.

Zählt man – wie beim offiziellen olympischen Medaillenspiegel (zur Zählweise: siehe Zusatzinformationen) – statt der Medaillen pro Person nur jene pro Wettbewerb, kommt die Euregio auf insgesamt 24 Medaillen: 7-mal Gold, 8-mal Silber und 9-mal Bronze.

Dies werten die Landeshauptleute, Euregio-Präsident Anton Mattle aus Tirol, Arno Kompatscher aus Südtirol und Maurizio Fugatti aus dem Trentino, sowie die Sportlandesräte Philip Wohlgemuth, Peter Brunner und Mattia Gottardi als herausragend starkes Ergebnis: Über Grenzen hinweg vereinen die Euregio-Länder ihre gemeinsame Tradition als Wintersport-Hochburg. Die Olympionikinnen und Olympioniken hätten Können, Ausdauer und Charakterstärke bewiesen. Die Gratulation gelte allen Olympia-Teilnehmenden aus der Euregio: Sie hätten mit ihren Leistungen für magische Augenblicke gesorgt – auch dank des Einsatzes vieler Menschen und Sportorganisationen im Hintergrund.

Olympia in der Euregio-Ausstellung

Die olympische Geschichte in den Euregio-Ländern kann man inzwischen auch im Euregio-Infopoint in Innsbruck erleben: Die digitale, interaktive Euregio-Ausstellung wurde um einen Olympia-Teil erweitert, den Tirols Landeshauptmann-Stellvertreter Wohlgemuth am 3. Februar gemeinsam mit Kurator Christian Rainer, Matthias Egger (Stadtarchiv Innsbruck), Prof. Kurt Scharr und Ass.-Prof. Wolfgang Meixner (beide Universität Innsbruck) sowie Euregio-Generalsekretär Matthias Fink eröffnet hat.

Der neue Ausstellungsblock beleuchtet die Winterspiele 1964 und 1976 in Innsbruck und erzählt von glänzenden Erfolgen und tragischen Schicksalen der Sportlerinnen und Sportler aus Tirol, Südtirol und dem Trentino - von den olympischen Anfängen bis heute. In den nächsten Monaten wird Olympia 2026 integriert – unter anderem mit dem Aspekt, dass sich dank der Biathlon-Bewerbe in Antholz und der nordischen Disziplinen im Fleimstal nun alle Euregio-Länder als Olympia-Austragungsorte bezeichnen dürfen.

gst

Dokumente zum Herunterladen