Landesregierung in den Bezirken(3/5): Ausbau der Gesundheitsversorgung

31.03.2026, 12:05

Bei Sondersitzung mit den Pusterer Bürgermeistern in Bruneck bekräftigt Landesregierung substanzielle Investitionen in Krankenhäuser Bruneck und Innichen und den Ausbau wohnortnaher Gesundheitsdienste

Von 2014 bis 2029 sind über 172 Millionen Euro an Investitionen für die Krankenhausbauten Bruneck und Innichen vorgesehen. "Diese Investitionen sind ein starkes Versprechen an die Menschen im Pustertal. Bruneck und Innichen sind und bleiben moderne Gesundheitsstandorte mit sicheren Strukturen, in denen Patientinnen und Patienten gut betreut werden", unterstreicht Gesundheitslandesrat Hubert Messner. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)
Von 2014 bis 2029 sind über 172 Millionen Euro an Investitionen für die Krankenhausbauten Bruneck und Innichen vorgesehen. "Diese Investitionen sind ein starkes Versprechen an die Menschen im Pustertal. Bruneck und Innichen sind und bleiben moderne Gesundheitsstandorte mit sicheren Strukturen, in denen Patientinnen und Patienten gut betreut werden", unterstreicht Gesundheitslandesrat Hubert Messner. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BRUNECK (LPA). Mit den Bürgermeistern des Pustertals und dem Bezirksgemeinschaftspräsidenten ist die Landesregierung am 31. März in Bruneck zur Halbzeit der Legislatur zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Eines der Hauptthemen war die Gesundheitsversorgung im Tal. "Wir haben in Südtirol ein Krankenhaus mit sieben Standorten, die sich gegenseitig ergänzen und unterstützen, um gute Gesundheitsdienste anzubieten", sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Der Präsident der Bezirksgemeinschaft Pustertal Robert Alexander Steger betonte: "Uns ist es wichtig, die Gesundheitsversorgung im Pustertal nachhaltig und bedarfsgerecht zu sichern."

172 Millionen Euro für die Krankenhäuser Bruneck und Innichen

Wie konkret dieser gemeinsame Anspruch ist, zeigt sich an den umfangreichen Arbeiten im Gesundheitsbereich im Pustertal. Insgesamt flossen und fließen im 15-Jahreszeitraum 2014-2029 über 172 Millionen Euro an Investitionen in die Krankenhausbauten Bruneck und Innichen. Auf Um- und Neubauten am Krankenhaus Bruneck entfallen 117,5 Millionen Euro, auf Investitionen für das Krankenhaus Innichen hingegen 15 Millionen Euro. Hinzu kommen rund 40 Millionen Euro für Sanierungen und Instandhaltungsarbeiten in beiden Häusern, die seit 2014 vorgenommen wurden bzw. bis 2029 noch eingeplant sind. "Diese Investitionen sind ein starkes Versprechen an die Menschen im Pustertal. Bruneck und Innichen sind und bleiben moderne Gesundheitsstandorte mit sicheren Strukturen, in denen Patientinnen und Patienten gut betreut werden", unterstrich Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Die Mittel würden in neue Baulichkeiten und Ausstattung von OP-Bereichen, moderne Diagnostik, verbesserte Notaufnahmen und mehr Sicherheit fließen, die den Alltag von Patienten und Personal erleichtern, sagte Messner.

Zwei Gemeinschaftshäuser öffnen noch 2026 

Parallel zu den Krankenhäusern werden besonders auch die wohnortnahen Dienste weiterentwickelt. Die im Pustertal neu entstehenden Gemeinschaftshäuser in Bruneck und Innichen bündeln Gesundheits- und Sozialdienste unter einem Dach. Dort arbeiten Ärztinnen, Pflegekräfte, Therapeuten und Sozialdienste eng zusammen. Bürgerinnen und Bürger finden an einem Ort Beratung, Diagnostik, Behandlungen, Therapien - vor allem für chronische Krankheiten - und ein Ambulatorium für kleinere Notfälle. Im Hochpustertal wird der Sprengelsitz Innichen zum Gemeinschaftshaus ausgebaut, das ab Sommer 2026 die Versorgung in den Gemeinden rund um Innichen stärkt. In Bruneck entsteht ein Gemeinschaftshaus, das auch die bereits operative wohnortnahe Einsatzzentrale beherbergen wird. Im Herbst 2026 soll das Gemeinschaftshaus in Betrieb gehen. Es ist dann an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr geöffnet und soll ein wichtiger Versorgungsknotenpunkt für den Bezirk sein.

san