Fort Landro: Aufwertung wird ins Auge gefasst

27.10.2026, 16:45

Land und Gemeinde Toblach beraten über die Aufwertung des Werks Landro - Ziel ist es, das Kulturerbe erlebbar zu machen und einen bewussteren Tourismus zu fördern

Das Werk Landro soll aufgewertet und als historisch bedeutender Ort wieder stärker zur Geltung kommen. Dazu hat sich Landesrat Christian Bianchi am 26. Oktober bei einem Lokalaugenschein in der landeseigenen Anlage ein Bild gemacht. (Foto: LPA/Gianluca Crocco)
Das Werk Landro soll aufgewertet und als historisch bedeutender Ort wieder stärker zur Geltung kommen. Dazu hat sich Landesrat Christian Bianchi am 26. Oktober bei einem Lokalaugenschein in der landeseigenen Anlage ein Bild gemacht. (Foto: LPA/Gianluca Crocco)

TOBLACH (LPA). Das Werk Landro, das in Landesbesitz ist, soll aufgewertet und künftig besser erlebbar werden. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, hat Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi am 26. Oktober bei einer Ortsbegehung beim Fort Landro, in Toblach erörtert. Ziel sei es, das historische Erbe des Ortes im Herzen der Dolomiten zu erhalten und neue Perspektiven für seine Nutzung zu schaffen, so Bianchi.

Seit einigen Monaten laufen Gespräche mit der Gemeinde Toblach, die einen Vorschlag zur Aufwertung des Forts vorgelegt hat. Demnach soll die Anlage zwei Themen vermitteln, die eng mit der Geschichte und Identität des Gebiets verbunden sind, und zwar den Alpinismus und die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Das Fort Landro ist ein Kulturgut, das es verdient, aufgewertet zu werden", betont Bianchi. "Wir denken über eine neue Nutzung nach, mit der das Gebiet, seine Geschichte und seine Identität vermittelt und für die Besucherinnen und Besucher der Dolomiten zugänglich gemacht werden können."

Das Werk zieht trotz seines derzeitigen Zustands bereits Besucherinnen und Besucher an. Für Bianchi zeigt dies das Potenzial des Ortes, der Teil eines umfassenden Konzepts zur Aufwertung des Kulturerbes werden könnte. "Wir müssen einen Tourismus fördern, der über einen kurzen Abstecher hinausgeht", betont Bianchi. Orte wie das Werk Landro könnten Besucherinnen und Besuchern mehr bieten als ein Fotomotiv: Sie könnten dazu einladen, die Umgebung zu erkunden und die Geschichte des Ortes kennenzulernen. Die Aufwertung des Kulturerbes könne dazu beitragen, Tourismus, Kultur und Gebiet stärker miteinander zu verbinden, so der Landesrat. 

Beim Lokalaugenschein wurden der aktuelle Zustand des Werks und mögliche Perspektiven für seine Aufwertung besprochen. Als nächster Schritt soll das Vorhaben der Landesregierung zur Prüfung vorgelegt werden, um mögliche weitere Entwicklungen zu bewerten.

red/ee/san